Burgenforschung – Landschaftsarchäologie – Vermittlungswege









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Termine
19. Januar 2026 - Verleihung des Kreisgeschichtspreises Reutlingen mit Abendvortrag "Burg und Kulturlandschaft auf der Schwäbischen Alb"
Warum entstanden Burgen gerade an bestimmten Orten? Welche Rolle spielten Täler, Höhenzüge und Verkehrswege für den Burgenbau im Landkreis Reutlingen? Und wie prägten soziale, politische und kulturelle Rahmenbedingungen das Leben auf und um die Burgen? Diesen und vielen weiteren Fragen geht die Dissertation „Burg und Kulturlandschaft“ nach, die mit dem Kreisgeschichtspreis des Landkreis Reutlingen ausgezeichnet wird.
Herzliche Einladung zur feierlichen Verleihung mit anschließendem Burgenvortrag
Zur Preisverleihung am Montag, 19. Januar 2026, um 18:30 Uhr im Großen Sitzungssaal des Landratsamts Reutlingen, Bismarckstraße 47 in 72764 Reutlingen, lädt das Kreisarchiv herzlich ein. Im Anschluss an die Preisverleihung hält der Preisträger einen anschaulichen und reich bebilderten Vortrag zu Burgen und Kulturlandschaften im Mittelalter.
Weitere Informationen unter: Einladung: Verleihung des ersten Kreisgeschichtspreises | Kulturplattform Reutlingen
13. / 14. Juni 2026 - Living-History Veranstaltung - "Lebendiges Mittelalter"
Living History Veranstaltung in Lichtenstein im Rahmen des universitären Forschungs- und Vermittlungsprojekts „Burgenbauer, Raubritter, Klostergründer? Archäologie und Geschichte der edelfreien Herren von Greifenstein im oberen Echaztal“.
Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Lebendiges Mittelalter“ im Echaztal.
Ausführliche Infos unter:
Lebendiges Mittelalter 2026 – Greifenstein Projekt /
zeitreise-neckar-alb.de
13. / 14. Juni 2026 - Ausstellung: "Der Burgstein - Alte Rätsel, neue Funde"
Mini-Ausstellung zu den archäologischen Ausgrabungen am Burgstein bei Holzelfingen begleitend zur Veranstaltung „Lebendiges Mittelalter“ im Echaztal.
Ausführliche Infos unter:
Ausstellung Burgstein 2026 – Greifenstein Projekt
25. Juni 2026 - Vortrag: Zeugen vergangener Macht – Burgen, Schlösser und Festungen im Südwesten
Vorstellung des Internetportals UNSERE BURGEN
19:00 Uhr, Wasserschloss Glatt, 72172 Sulz am Neckar
Programm u.a.
Vorstellung des Portals www.unsere-burgen.de
Dr. Marco Birn, Kreisarchivar Landkreis Reutlingen
Manfred Waßner, Kreisarchivar Landkreis Esslingen
Kurzvortrag zur Burgenlandschaft im Südwesten
Dr. Michael Kienzle, Zentrum für Burgenforschung, Universität Tübingen
8. September 2026 - Führung zu den archäologischen Ausgrabungen auf der Ruine Oberer Greifenstein
Führung mit dem Geschichts- und Heimatverein Lichtenstein und dem Schwäbischen Albverein Holzelfingen zu den archäologischen Ausgrabungen der Universität Tübingen und des Landesamts für Denkmalpflege im Rahmen des Greifenstein-Projekts
Treffpunkt: Ruine Oberer Greifenstein, 16:30 Uhr
24./25. Oktober 2026 - Musikalisches Mittelalter in der Johanneskirche Unterhausen
Weitere Informationen zur Veranstaltung unter: Greifenstein Projekt
8. November 2026 - Vortrag: Ruine Hohenstein und die Hohensteiner Burgenlandschaft
14:00 Uhr, Hohensteinhalle, An der Hohensteinschule 2, 72531 Hohenstein
4. / 5. September 2027 - Tag der lebendigen Geschichte auf Schloss Hohentübingen
Vita
seit 2025 Wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für Burgenforschung an der Universität Tübingen
2022 Promotion an der Eberhard Karls Universität Tübingen (Promotionsprojekt «Burg und Kulturlandschaft – Beobachtungen zum soziokulturellen und topografischen Umfeld mittelalterlicher Adelssitze im Bereich der Mittleren Schwäbischen Alb»)
2021 – 2025 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im SFB 1070 Ressourcen Kulturen, Teilprojekt B03 «Ressourcenerschließung und Herrschaftsräume im Mittelalter – Klöster und Burgen»
seit 2020 Projektleitung im Forschungs- und Vermittlungsprojekt «Burgenbauer, Raubritter, Klostergründer? – Archäologie und Geschichte der edelfreien Herren von Greifenstein im oberen Echaztal»
2019 – 2021 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung für Archäologie des Mittelalters an der Universität Tübingen
seit 2018 Lehrtätigkeit in der Abteilung für Archäologie des Mittelalters
seit 2017 nebenberufliche Tätigkeit als freiberuflicher Burgenforscher und Kulturvermittler; zahlreiche regionale burgenkundliche Vorträge, Führungen und Exkursionen in Zusammenarbeit mit Archiven, Geschichtsvereinen, u. a.
2017 / 2018 Forschungsprojekt «Burgen im Tal der Großen Lauter – archäologisch-topographische Untersuchung einer kleinräumigen Burgenlandschaft», gefördert durch das Biosphärengebiet Schwäbische Alb
2013 Magister Artium Archäologie des Mittelalters; Studium der Geschichtswissenschaft und der Archäologie des Mittelalters
Auszeichnungen
2025 Tübinger Preis für Wissenschaftskommunikation, Universität Tübingen
2025 Wissenschaftlicher Stauferpreis der Stauferstiftung
2026 Kreisgeschichtspreis des Landkreises Reutlingen
Publikationen
Monographien
M. Kienzle, Burg und Kulturlandschaft. Beobachtungen zum soziokulturellen und topographischen Umfeld mittelalterlicher Adelssitze im Bereich der Mittleren Schwäbischen Alb. Veröffentlichungen der Deutschen Burgenvereinigung e.V., Reihe A: Forschungen, Band 25 (Braubach 2025).
M. Kienzle, Burgenbau und Adel im oberen Ermstal. Archäologie und Geschichte. Beiträge zur Bad Uracher Stadtgeschichte 8 (Bad Urach 2022).
M. Kienzle, Die Burg Pfählen. Eine Spurensuche nach der verschwundenen Burg und dem Weiler Pfählen im Elsachtal, Beiträge zur Bad Uracher Stadtgeschichte 7 (Bad Urach 2020).
M. Kienzle, Die Burg Wittlingen. Ein „Schlüssel“ zu Württemberg?. Beiträge zur Bad Uracher Stadtgeschichte 5 (Bad Urach 2017).
Artikel und Beiträge
M. Kienzle/D. Ade/D. Brenner/J. Dietze/N. Mehler, Weitere Untersuchungen am Schlösslesberg bei Bad Niedernau. Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2025, 2026, S. 276-280.
M. Kienzle, Burgenbau und Adelsherrschaft in Rottenburgs Umgebung, in: Neue Erkenntnisse? Rottenburgs Stadtgründung im 13. Jahrhundert. Der Sülchgau 68/69, 2024/2025 (Rottenburg am Neckar 2025), S. 159-218.
M. Kienzle, Hohenwittlingen und Blankenstein. Zwei Burganlagen der Mittleren Schwäbischen Alb und ihre Bedeutung als ,landschaftsprägende Ressource‘, in: J. Froehlich/Ch. Kübler/L. Wegner (Hrsg.), Burg – Adel – Landschaft. Burgen als landschaftsprägende Ressourcen im Mittelalter. RessourcenKulturen 33 (Tübingen 2025), S. 227-244. PDF-Version
M. Kienzle, Die Burg auf dem Weinberg – ein wenig beachteter Adelssitz bei Metzingen, SPUREN. Beiträge zur Metzinger Stadtgeschichte 28, 2025, S. 31-41. PDF-Version
M. Kienzle/M. Foth/L. Werther, Die Reichsstadt Reutlingen und die adeligen Herren von Greifenstein. Archäologisch-historische Überlegungen zum materiellen Niederschlag von Konkurrenz und Koexistenz im 13. und 14. Jahrhundert, in: M. Waßner/T. Wegner/B. Pope (Hrsg.), Stadt und Adel. Tagungsband der 59. Jahrestagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung (Göttingen 2025), S. 35-66.
M. Kienzle, Burgenbau und Kulturlandschaft auf der Schwäbischen Alb, Burgen und Schlösser 4, 2024, S. 209-221.
M. Kienzle, Die Nachbarn der Herren von Neuffen. Burgenbau in der Grafschaft Urach aus archäologisch-historischer Perspektive, in: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg (Hrsg.), Burg und Festung Hohenneuffen. Neue Forschungen zu Herrschaft, Politik und Kultur (Lindenberg i. Allgäu 2024), S. 73-91.
M. Kienzle/D. Ade/M. Mehler, Eine der ältesten Hochadelsburgen der Region? Ausgrabungen am Schlösslesberg bei Bad Niedernau. Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2023, 2024, S. 280-283.
M. Kienzle/L. Werther/M. Foth/T. Unland/Ch. Biesenthal/J. Scheschkewitz, Auf den Spuren der Edelfreien von Greifenstein im oberen Echaztal. Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2022, 2023, S. 322-326. PDF-Version
M. Foth/M. Kienzle/J. Scheschkewitz/L. Werther, Ausgrabungen in der ehemaligen Burg Stahleck bei Lichtenstein-Holzelfingen, Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2021, 2022, S. 343-346. PDF-Version
M. Foth/M. Kienzle/J. Scheschkewitz/L. Werther, Erste Ausgrabungen an der vermuteten Klosterwüstung im Gewann „Brudersteig“, Mitteilungsblatt der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern e.V. 2, 2022, S. 11-13.
zum Artikel
M. Kienzle, „Baugeschichte(n)“. Die Ermstal-Burgen Hohenurach und Hohenwittlingen, SPUREN. Beiträge zur Metzinger Stadtgeschichte 10, 2021, S. 56-66. PDF-Version
M. Foth/M. Kienzle/H. von der Osten/L. Werther, Erste Ausgrabungen in der vermuteten Klosterwüstung „Brudersteig“ bei Lichtenstein-Unterhausen, Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 2020, 2021, S. 310-313. PDF-Version
M. Kienzle, Burg und Herrschaft Blankenstein. Grundzüge einer hochmittelalterlichen Adelsherrschaft im Gebiet des Großen Lautertals, in: Münsinger Jahrbuch 7./8., 2014/15, 2016, S. 35-90. PDF-Version
Sonstige Publikationen
M. Kienzle/T. Unland, Rätsel um den Burgstein – zwei Grabungskampagnen an einem vergessenen Adelssitz des Hochmittelalters, Verein zur Förderung der Archäologie des Mittelalters Schloss Hohentübingen e.V. (Hrsg.), Informationen zur Archäologie des Mittelalters 23, 2023 / 24, 2024, S. 12-18. PDF-Version
D. Ade/M. Kienzle, Ausgrabungen am Schlösslesberg bei Rottenburg, Bad Niedernau, Verein zur Förderung der Archäologie des Mittelalters Schloss Hohentübingen e.V. (Hrsg.), Informationen zur Archäologie des Mittelalters 23, 2023 / 24, 2024, S. 19-22. PDF-Version
M. Bauer/H. Guth/M. Kienzle/M. Kroiher, Burgen und Schlösser im Landkreis Reutlingen (Tübingen 2023).
M. Kienzle, Von Hohlwegen und Altstraßen – ein Gelände-Survey im Zellertal, Verein zur Förderung der Archäologie des Mittelalters Schloss Hohentübingen e.V. (Hrsg.), Informationen zur Archäologie des Mittelalters 21, 2022, S. 12-14. PDF-Version
Mehrere Beiträge auf der Website
https://www.unsere-burgen.de/ (2021–2026).
Ausstellungen und Museumsarbeit
„Ausgegraben! Ritter und Burgen im Echaztal“, Schlössle Pfullingen, Kuratierung und Gestaltung der Sonderausstellung mit begleitender Museumsveranstaltung „Lebendiges Mittelalter“ (2024); erneut gezeigt im Museum der Universität Tübingen, Schloss Hohentübingen (2025).
„Tag der lebendigen Geschichte“, Konzeption und Organisation der Museumsveranstaltungsreihe, mit MUT (Museum der Universität Tübingen, seit 2023).
